Von Einkorn, Emmer & Co Vor ein paar Jahrzehnten bestanden Backwaren fast immer aus Weizen und Roggen, Müsliflocken aus Hafer. Doch in jüngerer Zeit begegnen einem – etwa in Zutatenlisten – häufiger Dinkel oder sogar Einkorn und Emmer. Um was genau handelt es sich? Ein kleiner Blick auf fast vergessene Getreidesorten, die gerade eine Renaissance
Im Sommer geht’s für viele so oft wie möglich auf Ausflüge und Wanderungen. Praktisch als kleine Mahlzeit zwischendurch sind stets zusammengeklappte Brote – gut zu transportieren und einfach aus der Hand zu essen. Ein Grund für uns, das „Sandwich“, wie es heute oft heißt, genauer zu betrachten. Erfunden wurde es aus ganz anderen Gründen. Der
Ein Selbstversuch im heimischen Garten In nur einer Generation ist uns mit dem Sensen eine bewährte Methode der Landschaftspflege (beinahe) verlorengegangen. Macht nichts, könnte man denken, schließlich mäht es sich mit modernen Geräten schneller. Doch die Sense hat eine ganze Reihe von Vorteilen – und wer sie gut beherrscht, ist sogar erstaunlich flink. Ein Selbstversuch
Lange Zeit war die Getreidegrütze das Hauptnahrungsmittel der Menschen in unserer Region und anderswo – es gab sie fast jeden Tag. Klingt eintönig? War es nicht, denn man beherrschte die Kunst, sie täglich auf verschiedenste Weise mit Gemüse, im Herbst auch Obst, und Gewürzen abzuwandeln. Unter „Gewürzen“ verstand man damals Kräuter (vor der Zeit von
Von den wohl magischsten aller Insekten Um den Johannistag am 24. Juni ist es wieder soweit: die Glühwürmchen, oder korrekter Leuchtkäfer, schlüpfen. Wer sie sehen will, muss sich ranhalten. Denn groß ist das Zeitfenster nicht, in dem man ihren illuminierten Liebesflug bewundern kann. Übrigens haben sie manch erstaunliches „Geheimnis“. Wer würde bei ihrem lieblichen Anblick
Auf Erkundungstour in Dinant Ein pittoreskes Panorama mit steilen Felshängen, alter Abtei und charakteristischer Stiftskirche – Dinant bietet tolle Bilder. Doch das ist nicht alles: Das belgische Städtchen in unserer Großregion birgt auch manch spannende Geschichten: Schon mal von drei Ritterinnen gehört, die eine Burg verteidigten? Von der „Dinanderie“ oder vom belgischen Urahn der Aachener
Regina Görner war eine der ersten Gewerkschafterinnen Für das kleine Mädchen mit den Locken war es selbstverständlich: dass keiner irgendwie mehr zählt oder mehr verdient hat als der andere. Denn so war es bei ihr und ihren Geschwistern. Als Erwachsene trieb dieser Gerechtigkeitssinn sie immer wieder voran: Regina Görner war eine der ersten Gewerkschafterinnen, außerdem
Münzen, Eier, Schuhe und andere Funde Unsere Vorfahren verbargen einst so manches in Wänden, Fußböden und Dächern, was uns heute Rätsel aufgibt. Und je älter die Gebäude, desto merkwürdiger die Funde. Wie und warum gelangten solche Dinge dorthin? Oft handelt es sich um Opfergaben. Der Beitrag ist zu finden in: „Sonah“ Nr. 21 (3-2022)
Ein Blick auf Flurnamen im Waldgebiet „Die wohnen in der Hauptstraße 89“ oder „500 Meter hinter der großen Kreuzung auf der L235 rechts rein“ – so etwas haben wohl die wenigsten je von ihren Großeltern gehört. Wenn Oma und Opa einen Weg oder Ort beschreiben wollten, dann taten sie das in einer bildhaften Sprache –
Warum wir essen, wie wir essen Eine Mahlzeit sollte nie nur den Hunger stillen, sondern hatte immer auch weitere wichtige Funktionen. So konnte sie den Zusammenhalt stärken, die gesellschaftliche Stellung hervorheben oder dem Gastgeber Bewunderung einbringen. Wie man zu essen hat, war und ist dabei sehr genau vorgeschrieben. Und an diese Regeln halten wir uns