Art-Déco-Stil, mondäne Nachtclubs, Paillettenkleider und Charlestontänzer tauchen bei vielen vor dem inneren Auge auf, wenn es um die 20er Jahre geht. In Metropolen wie Paris oder Berlin hielt damals die Moderne bisweilen schrill und provokativ Einzug. Doch ging es bei uns ähnlich zu? Das Historische Museum Saar hat sich diese Frage gestellt und zeigt die
Ein Siebenbaum stand in unserer Region einst fast an jedem Bauernhaus und man hatte stets eine Salbe von seinen Zweigen auf Vorrat. Doch ging es um manche innerliche Anwendung, dann wurde nur hinter vorgehaltener Hand über ihn gesprochen. Er heilte kleine Versehrungen ebenso wie er Leben rettete, er hatte umstrittene Wirkkräfte, wurde geschätzt, gezielt vernichtet
Wo über 750 Jahre lang Mehl gemahlen wurde Von der Prims zweigt in Bettingen bei Schmelz, zwischen Wiesen und Bäumen ein Kanal ab. Das Wasser fließt auf die alten Gebäude der Bettinger Mühle zu und schließlich zum Mühlrad, wo es ordentlich durchgewirbelt wird. Über Jahrhunderte wurde hier so die Energie zum Mahlen von Getreide gewonnen.
Im Jahr 1866 bedrückten Sorgen und Ängste die Bewohner der Bliesgau-Dörfchen Erfweiler und Ehlingen: Zwischen Preußen und Österreich-Bayern tobte der Krieg. Nun waren auch die jungen Männer der beiden Dörfer, die damals zu Bayern gehörten, zu den Waffen gerufen worden. Womöglich würde sich der Krieg auch noch bis in den Bliesgau ziehen, die Frauen und
Harte Arbeit und kein Geld – dafür aber immerhin etwas zu essen, ein Dach über dem Kopf und die Einbindung in die Gemeinschaft, das war das Los der Tagelöhner. Einst machten sie in unseren Dörfern einen Großteil der Bewohner aus, heute sind sie fast vergessen. Zu den wenigen gut erhaltenen Zeugnissen ihres Daseins zählt das
Ritter, Liebe, Verrat und ein unermesslicher Schatz – dieser Stoff hat die Sage um die Nibelungen zu einem bis heute fesselnden Mythos gemacht. Der Schauplatz all dessen liegt nicht weit von uns, in Worms am Rhein. Doch die Sage setzt weitere Landmarken in unserer Großregion. Stammt der finstere Recke Hagen, der mit seinen folgenschweren Taten
An einem Sonntagmorgen in der Normandie: Franck Sainte-Martine liegt im Bett, döst und dämmert immer wieder ein bisschen ein. In diesem Halbschlaf hat er einen Traum, der sich um einen bestimmten Namen dreht: Octave Pelletier. Von ihm hat er ab und an in Gesprächen seiner Familie gehört – sein Urgroßonkel soll er gewesen sein, wie
Bei schönem Wetter spazieren zahlreiche Besucher über das Hofgut Imsbach bei Theley – mit seinen historischen Gebäuden, den idyllischen Wiesen, Vieh-Weiden und Alleen wirkt es einfach anziehend. Doch hier verbirgt sich auch einiges, was sich nicht gleich offenbart: Was hat es mit der Schenkung Napoleons auf sich? Ist es Zufall, dass sich allerorts so harmonische
Eigentlich sollte sie längst vergessen sein, schon zu Lebzeiten in der Stille versunken und heute völlig verblasst – so wollte es ihre Familie, vor allem ihr Mann. Doch sie alle hätten wissen müssen, dass Luise sich zum Verblassen wenig eignete. Die Stammmutter der Windsors war eine selbstbewusste und eigenwillige Person, derer die Stadt St. Wendel
Ein Naturwissenschaftler mit regem Erfindergeist und ein Kaufmann mit großem Führungsgeschick hatten im 19. Jahrhundert etwas gemeinsam: die Begeisterung für die Keramik. Doch damit waren sie nicht allein. Um gegen die Konkurrenz zu bestehen, näherten sie sich an und fusionierten schließlich zu „Villeroy & Boch“. In der nächsten Generation knüpfte die Liebe die Bande der