Wir kochen traditionelle Kirschköstlichkeiten aus der Region, wie Omas Spauzkuche oder die Kirschensuppe aus einem Kochbuch der Industriellenfamilie Stumm aus dem 18. Jahrhundert. Außerdem gibt es moderne Kreationen wie Kirsch-Zitronenmelisse-Sorbet und Kartoffelklößchen mit Kirschen und Balsamico-Creme. Der Beitrag ist zu finden in: Sonah Nr. 5 (3-2018)
Schon mal was von der „Spanisch Braunen“ gehört? Nein? Das Bundessortenamt offenbar auch nicht, denn im deutschen Sortenverzeichnis fehlt diese etwas geheimnisvolle Kirsche, die nur bei uns in der Region wächst. Natürlich sind hier auch viele andere Sorten heimisch und noch haben wir die Chance, ihre Vielfalt zu bewahren. Begegnen wir der Sommerfrucht Kirsche speziell
Das Moseltal im Dreiländereck ist geprägt von steilen Hängen, die sich bei Sonnenschein schnell und stark erwärmen. Deshalb fühlen sich hier Tiere und Pflanzen wohl, die ansonsten nur im südlichen Europa vorkommen, wie die Gottesanbeterin oder wärmeliebende Orchideen. Aber auch andere, seltene Arten leben hier. Im Naturschutzgebiet Hammelsberg bei Perl können sie sich besonders frei
Es ist düster, eng und unbequem. Seit Wochen bereits sitzt Nikolaus Warken in einem Kellerloch in seinem Elternhaus in Tholey-Hasborn fest, in einem Räumchen von einem mal zwei Metern und mit nichts als einer Holzpritsche und einer Petroleumlampe als Ausstattung. Als die Warnung gekommen war, dass die Polizei sich nähere, war Warken in das Versteck
Auf einer Wiese im Tal der Ill, malerisch umsäumt von Bäumen und Büschen, steht ein Pflug wie man ihn vor etwa 100 Jahren benutzt hat. Stahlsilhouetten stellen die Kühe dar, die ihn ziehen, sowie eine Frau und einen Mann, die ihn führen. Die Figurengruppe ist Teil eines Konzeptes für Erlebniswanderungen: Mit den Wegen „Nach der
„Wenn man die Erde vogelgleich verlässt, bleiben rationale Dinge auf dem Boden zurück. Es ist sensationell“, schwärmt Uwe Preukschat (Para-Ski-Club Saar) vom Paragleiten, auch Gleitschirmfliegen genannt. Wer will selbst einmal die Region, vielleicht sogar das eigene Haus und den Garten von oben betrachten? Wir geben einen Überblick, wo sich dieser Traum verwirklichen lässt. Der Beitrag
Eisen, Kohle, Glas, Schwarzpulver, Baumwollgarn, Wäsche, Margarine und mehr – St. Ingbert war einst bedeutendes Industriezentrum und hatte zudem die vielfältigste Produktpalette der Region zu bieten. Dabei gab es bemerkenswerterweise nie Verelendung, wie in vielen anderen Arbeiter-Hochburgen. Wir haben uns angesehen, wie es im St. Ingbert des frühen 20. Jahrhunderts zuging. Der Beitrag ist zu
Rezepte mit Krebsaugen, Kräuter und leise gemurmelte Beschwörungsformeln – das mag manch einen an Hexenmärchen aus seiner Kindheit erinnern. Doch die Frau, die sich damit einst befasste, war von der Hexe und dem Märchen weit entfernt. Sie war eine ganz reale Frau aus dem Dorf, allerdings eine mit besonderem Wissen und außergewöhnlichen Fähigkeiten: die Brauchersch.
Schon als Kind überkommt uns der Drang, uns an einem Baum hochzuhangeln oder eine Mauer zu erklimmen – das Klettern ist uns einfach in die Wiege gelegt. Zurzeit erfreut sich das Klettern sowie Bouldern (Klettern ohne Sicherung in Absprunghöhe) als Sport großer Beliebtheit, verbunden damit ist für viele ein Lebensgefühl von Abenteuer und Freiheit. Wir
Auenlandschaft und Auenwald – das klingt in unserer modernen, ganz auf den Menschen zugeschnittenen Welt nach unwirklicher Idylle, nach Märchen und Hobbits. Doch „Auenland“ gibt es noch und es ist in der Realität mindestens genauso zauberhaft. Ein bedeutendes Stück davon gedeiht dank der Naturlandstiftung (NLS) Saar an der Blies. 20.000 Gehölze wurden hier auf 65.000