„Beeder Bruch“ – ein Juwel im Schatzkästchen Bliesgau Weite Auenwiesen, durch welche die Blies sich frei hindurch schlängeln darf und regelmäßig über ihre Ufer tritt. Mäander, Tümpel und flache Uferbereiche. Das gefällt zahlreichen Vögeln – sie staksen gemächlich umher, picken hier und dort. Auenwäldchen durchbrechen die freien Flächen, dazwischen grasen halbwilde Tiere: urige Heckrinder, massige
Die Wächter unserer Naturschutzgebiete Bei einer Wanderung durch den Bliesgau oder etwa den Saarbrücker Urwald schon mal einen Mann in Olivgrün und mit Eulen-Emblem auf der Jacke umherstreifen sehen? Das sind die Ranger von der Naturwacht Saarland. Sie agieren als Mittler zwischen Mensch und Natur und achten darauf, dass in unseren saarländischen Schutzgebieten alles in
Wo sich Höhlen in Staub auflösen Sie sind, besonders in dieser Fülle, eine absolute Rarität: die Honzrather Felskeller, die wie ein Perlenband den Fuß der „Kapp“ säumen. Früher unentbehrlich zum Lagern von Lebensmitteln, werden sie zum Teil bis heute genutzt. Vergönnt sein dürfte das allerdings nur noch zwei, höchstens drei Generationen. Profane Verwitterungsvorgänge tragen die
Wie man in früheren Zeiten flirtete Der Frühling soll bekanntlich romantische Gefühle wecken und allen, die solo sind, einen Motivationsschub zum Anbändeln verpassen. Zur Saison der „Frühlingsgefühle“ haben wir danach gefragt, wie es eigentlich zu Zeiten unserer Urgroßeltern und deren Eltern zu Beziehungen und Ehen kam. Vorab: nicht so einfach wie heute oft – beim
Von einer ganz großen kleinen Frucht Jetzt im Frühling reifen die ersten Erdbeeren heran. Der Biss in ein kräftig rotes, saftig-süßes Exemplar ist gleich nochmal so besonders, wenn man bedenkt, was alles dahintersteckt – etwa dass die Erdbeere für Bescheidenheit ebenso steht wie für das Paradies, dass sie die meisten Gärten erst in den 1950er
Lange Zeit war die Getreidegrütze das Hauptnahrungsmittel der Menschen in unserer Region und anderswo – es gab sie fast jeden Tag. Klingt eintönig? War es nicht, denn man beherrschte die Kunst, sie täglich auf verschiedenste Weise mit Gemüse, im Herbst auch Obst, und Gewürzen abzuwandeln. Unter „Gewürzen“ verstand man damals Kräuter (vor der Zeit von
Gemütlich in aller Ruhe basteln und werkeln – das geht am besten im Winter. Vielleicht will sich manch einer mal an selbstgemachten Kerzen oder Büchern versuchen? Wir haben dabei zugesehen, wie von Hand und mit ganz viel Liebe tolle Einzelstücke entstehen. Der Beitrag ist zu finden in: Sonah Nr. 19 (1-2022)
In die Reihen schwarzer Anzüge bei Versammlungen von Gewerkschaftlern und Betriebsräten mischten sich in den 1970er Jahren ab und an ein paar Farbkleckse. Rosemarie Gattuso war einer dieser ersten „Farbkleckse“, eine der ersten Frauen, die auf diesem Gebiet aktiv waren. Mit uns hat sie darüber gesprochen, wie es dazu kam und wie sie diese Zeit
Ein einschneidendes Erlebnis brachte Albrecht Meydenbauer dazu, eine bis dahin revolutionäre Idee zu verfolgen: Wäre es nicht möglich, aus Fotos den Grundriss und alle Maße eines Gebäudes zu ermitteln? Und wenn ja, könnte man dann nicht mit einem großen Bildarchiv alle Baudenkmäler quasi für die Ewigkeit sichern? Meydenbauer, aufgewachsen in Tholey und Trier, gilt als
Unser Festtagsmenü ist inspiriert von einem handschriftlichen Kochbuch aus der Zeit von etwa 1700 bis 1750. Es stammt aus dem Besitz der Orgelbauer-Familie Stumm aus Sulzbach-Rhaunen im Hunsrück. Sie gehörte zu den bedeutendsten Orgelbau-Dynastien Deutschlands und hatte auch eine eigene Landwirtschaft. Wer genau die Rezepte notiert hat – etwa die Köchin oder ein Familienmitglied –