Wo über 750 Jahre lang Mehl gemahlen wurde Von der Prims zweigt in Bettingen bei Schmelz, zwischen Wiesen und Bäumen ein Kanal ab. Das Wasser fließt auf die alten Gebäude der Bettinger Mühle zu und schließlich zum Mühlrad, wo es ordentlich durchgewirbelt wird. Über Jahrhunderte wurde hier so die Energie zum Mahlen von Getreide gewonnen.
Esskastanien geröstet oder gekocht sind eine Köstlichkeit, doch man kann sie noch für einiges mehr verwenden – wir zeigen, wie man ein paar besondere Spezialitäten zaubert, etwa Kastanienbrot oder Nudeln mit Kastanien. Das Kastanienkonfekt und die Kastanien-Schokocreme eignen sich auch prima als Präsent. Der Beitrag ist zu finden in: Sonah Nr. 10 (4-2019)
Im Jahr 1866 bedrückten Sorgen und Ängste die Bewohner der Bliesgau-Dörfchen Erfweiler und Ehlingen: Zwischen Preußen und Österreich-Bayern tobte der Krieg. Nun waren auch die jungen Männer der beiden Dörfer, die damals zu Bayern gehörten, zu den Waffen gerufen worden. Womöglich würde sich der Krieg auch noch bis in den Bliesgau ziehen, die Frauen und
Es gibt sie noch – regionale Handwerksbetriebe, die verarbeiten, was die Bauernhöfe der Umgebung erzeugen. Dazu gehören die Bäckerei Riefer in Wemmetsweiler, bei der vor allem das gesunde Brot aus selbst gemahlenem Getreide, teilweise Bio-Vollkorn-Getreide, besonderen Stellenwert einnimmt. Außerdem die Käserei Cham Saar, die in traditioneller – syrischer – Handarbeit aus Uchtelfanger Milch orientalischen Käse
Lange Zeit war die Getreidegrütze das Hauptnahrungsmittel der Menschen in unserer Region – es gab sie fast jeden Tag. Klingt eintönig? War es nicht, denn man beherrschte die Kunst, sie täglich auf verschiedenste Weise mit Gemüse, im Herbst auch Obst, und Gewürzen abzuwandeln. Unter „Gewürzen“ verstand man damals Kräuter (vor der Zeit von Kolonialgewürzen wie
Die Esskastanie wurde in ihrer Geschichte geliebt, verschmäht und dringend gebraucht. Als Grundnahrungsmittel wurde die Frucht bei einfachen Leuten wie Kartoffeln gekocht oder etwa im Feuer geröstet, als Symbol des milden Klimas und romantischer Ländlichkeit stand der Baum in herrschaftlichen Gärten. Mit unserer Großregion – Pfälzerwald, Elsass, Lothringen – ist sie in besonderer Weise verbunden,
Harte Arbeit und kein Geld – dafür aber immerhin etwas zu essen, ein Dach über dem Kopf und die Einbindung in die Gemeinschaft, das war das Los der Tagelöhner. Einst machten sie in unseren Dörfern einen Großteil der Bewohner aus, heute sind sie fast vergessen. Zu den wenigen gut erhaltenen Zeugnissen ihres Daseins zählt das
Kühe auf der grünen Weide, von Blühstreifen gesäumte Kornfelder, kleine Gemüseäcker mit vielfältigen Sorten – so wünschen sich immer mehr Menschen die Orte, an denen ihre Lebensmittel produziert werden. Kleine Höfe sollen es sein, die umweltfreundlich arbeiten. Seit Jahrzehnten geht der Trend zwar in die andere Richtung, doch gibt es gleichzeitig eine Umkehrbewegung: Zunehmend mehr
In unserer Großregion – in Frankfurt am Main – werden Zeitmesser hergestellt, die weltweit und sogar darüber hinaus (im All) zum Einsatz kommen. Traditionelles Handwerk vereint sich hier mit modernsten Entwicklungen. Denn die Uhren müssen teilweise extremen Anforderungen standhalten und werden daher mit besonderen Technologien ausgestattet. Hinter diesen Technologien steckt ein gebürtiger Saarländer, Lothar Schmidt
Ritter, Liebe, Verrat und ein unermesslicher Schatz – dieser Stoff hat die Sage um die Nibelungen zu einem bis heute fesselnden Mythos gemacht. Der Schauplatz all dessen liegt nicht weit von uns, in Worms am Rhein. Doch die Sage setzt weitere Landmarken in unserer Großregion. Stammt der finstere Recke Hagen, der mit seinen folgenschweren Taten