„Malergräfin“ wird Octavie de Lasalle liebevoll genannt – die Baronesse, die entgegen der Gepflogenheiten ihrer Zeit selbstständig ferne Länder bereiste und deren Kunst studierte, aber doch nirgends lieber war als in ihrem Zuhause im Hochwald. Gerne saß sie in ihrem einsam gelegenen Malerhäuschen in den Ruinen der Burg Dagstuhl und malte. Ihr Leben lang unverheiratet,
Fratzen mit teuflisch leuchtenden Augen und Mündern sorgen an dunklen Herbstabenden für so manchen wohligen Gruselschauer. So wird um den 31. Oktober vielerorts „Kürbis-Schnitzen“ angeboten, in Anlehnung an das amerikanische Halloween-Fest, in manchen Dörfern aber auch „Rummel-Schnitzen“ – denn „Rummelbòòze“ haben hierzulande Tradition. Doch wer sind die unheimlichen Gesellen eigentlich? In gewisser Weise Nachfahren einer
Die Überreste des Klosters in Wadgassen lassen kaum vermuten, welch enorme Prachtanlage hier einst stand – als Mittelpunkt eines weitreichenden Herrschaftsgebietes. In der Geschichte dieses Klosters ergaben sich manche Eigentümlichkeiten, wie dass es zeitweise das einzige intakte Kloster Frankreichs war. Selbst amerikanische Zeitungen interessierten sich für sein Schicksal. Heute werden die Überreste wieder aufgewertet: Der
Der „Rocher de Dabo“ fasziniert seit Jahrtausenden Die weiten Wälder der nördlichen Vogesen gehören sicher zu den mystischsten Gebieten Frankreichs. Zwischen zerklüfteten Felsformationen, die Wind und Wetter über die Jahrtausende aus dem weichen Sandstein geformt haben, recken sich die Bäume in den Himmel und sprießen am Boden die Moose und Farne. Hier und da finden
John Dillinger – US-Gangster mit saarländischen Wurzeln Er gilt als der berühmteste Ganove der amerikanischen Geschichte und bis heute scheiden sich an ihm die Geister: John Dillinger. War er ein skrupelloser Krimineller oder ein im Grunde guter Kerl? Eines war er auf jeden Fall: Ein Charmebolzen, der mit Coolness, Witz und Liebenswürdigkeit für sich einnehmen
„… Lorenzetti, Perugino, Botticelli …“ und unsere Region Es war eine besondere Epoche des Aufbruchs, die als „Renaissance“ in wohlhabenden Städten Italiens wie Florenz, Siena oder Perugia ihren Anfang nahm – die damals dort entstandenen Gemälde sind bis heute weltberühmt. Einige davon zeigt das Saarlandmuseum zurzeit in der Ausstellung „… Lorenzetti, Perugino, Botticelli …“. Doch
Wenn die Bergleute und Hüttenarbeiter beim Feierabend-Bier in der Wirtschaft saßen, war er dabei, ebenso wenn sie für ein besseres Leben für sich und ihre Familien auf die Straße gingen. Er fühlte sich als einer von ihnen, denn sie waren seine Welt, in der er aufgewachsen war. Und er malte sie. Über die Region hinaus
Mauerteile aus mehreren Jahrhunderten stecken im Forsthaus Neuhaus im „Urwald vor den Toren der Stadt“ Saarbrücken. Schon drohte der Leerstand vieles davon zunichte zu machen, doch die Wiederbelebung durch die Naturlandstiftung Saar und Partner ist geglückt: Wo sich einst die Saarbrücker Grafen vergnügten, machen Wanderer Rast und feiern Hochzeitsgesellschaften. Und der Ort soll noch schöner
Einst gab es im Bliesgau zahlreiche Weinberge und sogar ein großes Weingut, den „Ritthof“, welcher jährlich ganze 40.000 Liter produzierte und auf dem es der bekannte Schriftsteller Alfred Döblin spuken ließ. In den umliegenden Gaststätten kam – selbstverständlich – vor allem der heimische Wein auf den Tisch. Nun ist dieser eines der Themen, mit denen
Zahlreiche Menschen pilgerten über Jahrhunderte zum Kloster Neumünster im heutigen Ottweiler, um vor der Reliquie des Heiligen Terentius zu beten und vielleicht auch auf ein Wunder zu hoffen. Überhaupt war das Kloster im Mittelalter ein wichtiges geistig-kulturelles Zentrum unserer Region. Es besaß Güter bis nach Lothringen sowie in die Gebiete von Rhein und Mosel. Heute