Warum ein Langohr Eier bemalt und verschenkt Ein farbiges Etwas, vielleicht rot oder gelb, das aus dem grünen Gras hervorschimmert – wer erinnert sich nicht an die Aufregung bei diesem Anblick in Kindertagen. Mit einem Osterei fand man ein farbenfrohes Geschenk und nicht nur das – man war mittendrin in einer Art Frühlingsmärchen voller Magie:
Der Saarkohlenwald ist Waldgebiet des Jahres Will jemand die Saarländer wirklich verstehen, dann zeigt man ihm wohl am besten den Saarkohlenwald: Hier wurzelt neben Buchen und Eichen gewissermaßen auch die Identität unseres Landes: Zunächst bäuerlicher Nähr- und fürstlicher Herrschaftswald, wurde das Gebiet später von einer Vielzahl von Steinkohlengruben geprägt – Arbeitsstätten der Männer zahlreicher saarländischer
Der brillante Luxemburger Physiker Gabriel Lippmann Gerüchten zufolge in einer Handschuhfabrik geboren, wuchs der kleine Luxemburger Gabriel Lippmann zu einem Liebhaber der Naturwissenschaften heran. Schon in der Schule befasste er sich am liebsten mit diesen Fächern. Später entwickelte er Verfahren, welche das Elektrokardiogramm zum Messen elektrischer Herzmuskelfaser-Aktivitäten oder auch die Astro-Fotografie voranbrachten. Am meisten beachtet
Zehn Klischees über die Kelten auf dem Prüfstand Vor gut 2.000 Jahren lebten in unserer Region jene Menschen, die wir Kelten nennen. Über sie sind gewisse Vorstellungen weit verbreitet: Innig verbunden mit der Natur, spirituell und mutig sollen sie gewesen sein, aber auch recht roh, zottelig und unzivilisiert. Was ist dran an solchen Klischees? Wir
Die Montur der Bergleute – und ihrer Ebenbilder In vielen weihnachtlich geschmückten Häusern begegnen sie einem zurzeit wieder: Hölzerne Herren mit schwarzen Puffjacken und hohen Hüten mit Schlägel-und-Eisen-Symbol. In würdevoller Pose halten sie Kerzen oder knacken gar Nüsse. Wohl nahezu jeder in unserer Region erkennt auf den ersten Blick, dass sie Bergleute darstellen sollen –
Geheimnisvolle Silhouetten am nächtlichen Himmel „Siehst Du ihn? Schau mal genau hin!“ Viele von uns haben aus ihrer Kindheit Erinnerungen daran, wie die Erwachsenen mit derartigen Worten auf den Mond zeigten – sie behaupteten, dort oben wohne jemand. In anderen Familien verpassten die Kinder, wenn sie zu Bett gingen, immer „ganz knapp“ das Erscheinen des
Gerichte wie vor 2000 Jahren Was aß man in unserer Region, als hier noch die Kelten lebten? Recht gut bekannt ist, welche Zutaten ihnen zur Verfügung standen. Zudem liefern bisweilen archäologische Funde immerhin einige Hinweise über Zusammenstellungen und Zubereitungsweisen. So lassen sich Gerichte, welche die Kelten so oder ähnlich vermutlich aßen, nachempfinden.
Auf den Spuren eines Ausnahmekünstlers Zu Lebzeiten galt Albert Weisgerber als einer der bedeutendsten jungen Künstler. In München, damals große Kunstmetropole, arbeitete er und genoss ein kurzweiliges Leben – in den Cafés und kulturliebenden Zirkeln. Er prägte den Jugendstil mit, verkehrte mit Größen wie Hans Purrmann, Henri Matisse oder Wassily Kandinsky und war als Präsident
Junge Paare in der Industrieära Bis vor einigen Jahrzehnten gehörten viele Menschen unserer Region zur Arbeitergesellschaft – ihr Leben wurde von Bergbau, Hüttenwesen oder anderer Industrie geprägt. Aber natürlich nicht nur – wichtig waren auch andere Dinge, wie bei jungen Leuten die Suche nach der „besseren Hälfte“ und das Heiraten. Wie sah dies damals aus?
Wer hoch über uns lautstark Rennen fährt Wenn wir etwa vom „Donnerstag“ sprechen oder fluchend „Donnerkeil nochemòl!“ hervorstoßen, dann sind das nicht bloß Worte. Wir sprechen, unbewusst selbstverständlich, über eine Gestalt, die vielen unserer Urgroßeltern noch lieb und teuer war. Deren Macht manche aber auch derart störte, dass man ihre Züge dem Teufel zusprach. Eine