Einst waren sie ein alltäglicher Anblick: Bergleute auf ihrem Fußmarsch – mal einzeln, mal Vater und Söhne, mal größere Gruppen. Lose Züge zu Früh-, Mittag- und Spätschicht, zu den Gruben hin und wieder zurück, also quasi den ganzen Tag über. Dabei formte sich ein Begriff, der den Bergbau überdauert hat und uns bis heute vertraut
TestbeitragSpontane Ausflüge sind ja oft die besten und so entschließen wir uns zu einem solchen, als wir an einem frühen Sonntagnachmittag in der Region Hermeskeil-Birkenfeld unterwegs sind. Zwei Brücher, das heißt Moore, stehen uns zur Auswahl: das Riedbruch bei Thranenweier und das Ochsenbruch bei Börfink. Wir entscheiden uns für ersteres – weniger weil am Thranenweiher
Schon mal „Ebbes von Hei!“ gekostet? Man liest den Slogan in jüngster Zeit immer häufiger – auf Etiketten, auf Webseiten oder etwa auf Speisekarten. Wir schauen uns an, wer und was dahinter steckt. So viel vorab: Ein beachtliches Netzwerk, das sich über das westliche Saarland, den Hunsrück und den Hochwald erstreckt. Dazu gehören zahlreiche engagierte
Ob Ottweiler immer schon war, wie es ist? Wenn, dann kann man gut nachvollziehen, dass die Saarbrücker Grafen sich über fast fünf Jahrhunderte hier einquartierten. Denn irgendwie fühlt man sich wohl in dem Städtchen – so unser Eindruck bei einer Erkundungstour für unsere Frühlingsausgabe. Woran das wohl liegt? Vielleicht an den malerischen Fachwerkhäusern, die eine
In jüngster Zeit erst wird deutlich, wie sehr nicht nur die Acker-, sondern auch die Wiesenwirtschaft sich auf unsere Umwelt auswirkt. Bei der LIK Nord, die sich im Mittelsaarland um ehemalige Bergbaulandschaften kümmert, beschäftigt man sich intensiv mit diesem Thema. Wo einst Kleinbauern mit der Sense mähten und Bergleute die Geis grasen ließen, sucht man
Wo früher Monokulturen standen, wachsen heute vielfältige Wildpflanzen, wo einst invasive Pflanzenarten sich ausbreiteten, sieht man wieder buntblühende Wiesen. Die NLS und ÖFM entwickeln auf einst intensiv genutzten Äckern und anderen brachgefallenen Landwirtschaftsflächen wertvolles artenreiches Grünland und extensiv genutzte Offenland-Lebensräume. Solche sind heute selten geworden, dabei sind sie überlebenswichtig für viele Tiere und Pflanzen. Der
Rund 300 Vogelarten sind in Deutschland regelmäßig zu beobachten, doch welche verbringen eigentlich den Winter bei uns? Und was kann man tun, um ihnen über die kalte und karge Jahreszeit zu helfen? Die Fütterungsempfehlungen für Vögel werden kontrovers diskutiert, auch haben die verschiedenen Arten unterschiedliche Ansprüche an ihre Nahrung. Doch es gibt Wege, ihnen möglichst
Tagtäglich verkleinern sich in Deutschland die Naturräume durch Bebauung und Versiegelung. Umgekehrt macht es die Naturlandstiftung (NLS) Saar über ihre Tochtergesellschaft Naturland Ökoflächen-Management GmbH (ÖFM): Sie reißt aufgegebene Bauten ab, bricht Versiegelungen auf und renaturiert die Bereiche. Zwar sind diese „Rückgaben“ an die Natur in Anbetracht der fortschreitenden Bebauung relativ gering, doch oftmals ganz bedeutend,
Wer gerne besondere Orte abseits der Touristenströme erkundet, wird sich in Bouxwiller Bas-Rhin wohlfühlen. Mit seinen bunten Fachwerkhäusern, zumeist aus der Zeit der Renaissance, gilt es als eine der schönsten Städte des Elsass. Wanderwege führen zudem in das Naturschutzgebiet am geheimnisvollen Bastberg, vor dem Panorama der Nordvogesen. Der Beitrag ist zu finden in: Sonah Nr.
Seit wenigen Jahrzehnten erst sind sie in unserer Region heimisch: die Nutrias. Durch ihr niedliches Aussehen und ihre Zutraulichkeit machen sie sich schnell Freunde, trotzdem sind sie in der Öffentlichkeit eher wenig präsent. Gegen den Sympathieträger Biber kommt man eben nur schwer an, zumal so ganz ohne Schutzstatus, aber im Stillen lebt es sich auch