Ein Blick auf Flurnamen im Waldgebiet „Die wohnen in der Hauptstraße 89“ oder „500 Meter hinter der großen Kreuzung auf der L235 rechts rein“ – so etwas haben wohl die wenigsten je von ihren Großeltern gehört. Wenn Oma und Opa einen Weg oder Ort beschreiben wollten, dann taten sie das in einer bildhaften Sprache –
Warum wir essen, wie wir essen Eine Mahlzeit sollte nie nur den Hunger stillen, sondern hatte immer auch weitere wichtige Funktionen. So konnte sie den Zusammenhalt stärken, die gesellschaftliche Stellung hervorheben oder dem Gastgeber Bewunderung einbringen. Wie man zu essen hat, war und ist dabei sehr genau vorgeschrieben. Und an diese Regeln halten wir uns
Vom Gänsegretel zur Landesherrin Die einen verehrten sie als geistreiche und warmherzige Dame von innerem Adel, die anderen sahen in ihr einen Affront: Katharina Margaretha Kest, die im März vor 265 Jahren als Tochter leibeigener Bauern auf die Welt kam und später aufstieg zur Fürstin von Nassau-Saarbrücken – in Zeiten, in denen dies eigentlich unmöglich
Der „Tag der Arbeit“ Es sind klassische Bilder zum 1. Mai: Demonstrationszüge, die mit Bannern und Plakaten durch die Straßen ziehen und, teils mit lautstarken Rufen und Sprechchören, Verbesserungen für Arbeitnehmer fordern – klar, es ist der Tag der Arbeit. Doch seit wann und warum wird dieser Tag eigentlich als solcher begangen? Der Beitrag ist
Als Flößer auf der Blies und der Saar ihr Leben riskierten Mutige und geschickte Männer, die unter Lebensgefahr Baumstämme, Scheitholz oder Schnittholz schwimmend über die Blies und danach über die Saar transportierten – noch bis in das 19. Jahrhundert konnte man dieses Schauspiel, das es heute nur noch selten irgendwo in der Welt zu sehen
In die Reihen schwarzer Anzüge bei Versammlungen von Gewerkschaftlern und Betriebsräten mischten sich in den 1970er Jahren ab und an ein paar Farbkleckse. Rosemarie Gattuso war einer dieser ersten „Farbkleckse“, eine der ersten Frauen, die auf diesem Gebiet aktiv waren. Mit uns hat sie darüber gesprochen, wie es dazu kam und wie sie diese Zeit
Ein einschneidendes Erlebnis brachte Albrecht Meydenbauer dazu, eine bis dahin revolutionäre Idee zu verfolgen: Wäre es nicht möglich, aus Fotos den Grundriss und alle Maße eines Gebäudes zu ermitteln? Und wenn ja, könnte man dann nicht mit einem großen Bildarchiv alle Baudenkmäler quasi für die Ewigkeit sichern? Meydenbauer, aufgewachsen in Tholey und Trier, gilt als
Wenn Schneeflocken durch die Lüfte tanzen und die Erde mit einem weiß glitzernden Schleier bedecken, dann schüttelt Frau Holle hoch über uns ihre Betten aus – so lehrt es uns das Märchen. Mit der Winterzeit ist sie also besonders eng verknüpft. Doch was heute kaum mehr bekannt ist: Einst war sie rund ums Jahr für
Heißes Wasser, Dämpfe und Düfte… Wer genießt das nicht, gerade in der kalten Jahreszeit? Schon die Römer liebten Bäder, besonders in Verbindung mit parfümierten Ölen, allerdings sollen erst „wir“ sie mit der Seife vertraut gemacht haben. Und während in den mittelalterlichen Städten viele Leute ganz versessen auf die Badestube waren, soll etwa der Heiligen Elisabeth
Bauwerke wie die Basilika oder die Kaiserthermen zeugen noch heute von einer Zeit, in der Trier eine der bedeutendsten Städte überhaupt war – in der die römischen Kaiser hier Hof hielten. Doch wie kam es dazu und warum wurde gerade Trier auserwählt? Wir werfen einen Blick auf die Anfänge der Stadt als Kaiserresidenz und darauf,